Montag, 16. März 2009
Bin Krank
Heute bin ich auf jeden Fall voll im Sack, krank, kann in die Tonne getreten werden. Vorhin kurz in der Uni gewesen, erstmal im ELSA-Büro meine Presseartikel in das Album geklebt (okay, abgeheftet. Wir sind nicht ganz so krank, wie man denken mag), beim Rausgehen dann Patze und Andi/y in die Arme gelaufen, die auf ganzer Linie bei ihrer Grundrechtsklausur versagt haben. Ich überlegte zunächst, den beiden Trotteln eine Standpauke zu halten, von wegen Lernen und Wichtig und so... aber, naja, dann fiel mir ein, dass ich auch durch Grundrechte damals im ersten Versuch durchgefallen bin. Joa... und schon war ich ruhig, was? Dann hab ich Claudi noch beim Mittagessen Gesellschaft geleistet, was aber nicht ansatzweise so lustig war wie sonst, weil ich nur über meinen Krankheitszustand gejammert hab und sie auch nicht gut drauf war, weil Müde. Da hab ich dann für mich beschlossen, dass ich ins Bett gehöre... vorher noch in der Redaktion gewesen, mein Spritgeld aus Bremerhaven abholen. Kurz mit Marc gequatscht, der auf die Idee kam, wir sollten den geplanten Bericht über Rettungsschwimmen mit meinen ersten Schwimmversuchen illustrieren und wie ich dabei gerettet werde. Ich hab das noch nicht allzu weit von mir gewiesen, hoffe aber darauf, dass ich einen total coolen alten, rot-weiß gestreiften Herren-Badeanzug tragen darf. Jetzt, wo ich drüber nachdenke, fällt mir übrigens ein, dass es gar nicht Marcs Idee war, sondern meine. Aber wohl nicht meine Beste. Oder? (Kommentier mich, biatch!)
Naja, seitdem bin ich zu Hause, gucke die Daily Show, höre 1live, lese Spiegel und Neon und schreibe an diesem Eintrag. Wobei ich zumindest mit Letzterem jetzt aufhöre, um zu schlafen. Ich hab heute Nacht nämlich irgendwas von Argentiniern und so geträumt, ich hoffe, gleich träume ich einen Traum, in dem mir der Sinn des Ganzen erklärt wird. Mit einem Minivan am Strand rumfahren ergibt für mich nämlich noch keinen Sinn... ich brauch einen Traumdeuter.
Sonntag, 15. März 2009
"Es ist keiner gestorben"
Ansonsten will ich nochmal der Aussage entgegen treten, dass Internet würde dafür sorgen, dass man seine sozialen Kontakte vernachlässigt: Als ich gestern nach Hause gekommen bin, wäre ich eigentlich allein in einer dunklen Wohnung gewesen, mit den Gedanken über das Spiel. Statt dessen hab' ich mich u.a. mit der Kadda, der Anna, der Anni und dem Andi/y zumindest nochmal kurz unterhalten.
Bin jetzt eigentlich nicht in Schreiblaune, nachher ist noch genug zu schreiben... NBBL, Regionalliga, zweite Regionalliga... und nachdem ich eben ja schon mit Rouven telefoniert habe, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis ich mich mit Mike treffe.
Samstag, 14. März 2009
In the middle of the night...
Nach dem Aufstehen und allem erstmal in die Uni. Auf dem Weg dahin ruft mich Elli an, ob ich ihr was aus einer juristischen Zeitschrift kopieren kann. Ich sag "Natürlich" - und vergess' es am Ende doch, weswegen ich ihr Nachts um halb eins eine SMS schicke, in der ich schreibe, dass es mir leid tut. Gesetzt den Fall, dass sie da schon geschlafen hat und ich sie damit geweckt habe, wäre natürlich eine weitere SMS fällig, dass mir das auch leid tut - das spare ich mir aber dann besser für morgen auf. Dann Mittagessen mit Claudi, Sascha, Maike und Anna. Claudi macht den Fehler, das komische Fischzeugs zu essen, was aussah wie Nordsee vs. Mixer, Anna dagegen nimmt "Salat" sehr wörtlich und garniert die drei Blätter auf ihrem Teller mit einer Gurkenscheibe. Naja, wer seine beiden Klausuren besteht, hat nahrhaftigkeitsmäßig alles richtig gemacht, würde ich sagen - und außerdem isst Anna ja eh nie so wirklich reichhaltig...
Danach gings für mich wieder ab in die Schule! "Lebenslinien 2009" sorgte dafür, dass ich, zusammen mit Martina Mutz, vor Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 12 über mein Studium referieren durfte. Ich hätte mir ja grundsätzlich niemals vorgestellt, dass die GGO mich nochmal freiwillig einlädt, aber Carmen Stabel-Schläfer machts möglich. Im Gegensatz zu
Danach nochmal in die Uni, weil da mein Auto stand, Fabian Pornos auf dem Arbeitslaptop eingeschaltet (hehehehhehehe... vorpubertärer Humor...), Claudi nach Hause gefahren und dann Simpsons geguckt. Und wie immer in den letzten Tagen bin ich dann bei Galileo eingeschlafen... als ich wach wurde, guckte mich Stefan Effenberg an. Dann lieber Albträume. Ich hasse es übrigens, "Albträume" zu schreiben und nicht "Alpträume". Klar träume ich nicht von den Alpen, aber woher kommt das "b" in dem Wort denn? Ich hab auch immer Alptraum gesagt, nie Albtraum. So ein Unsinn... auf jeden Fall war dann die AK am Handy und war aufgeregt, weil sie irgendwas von irgendwo brauchte. Da ich mein Auto eh umparken wollte, hab ich einfach mal zugesagt, dass ich sie irgendwo hinfahre, vor allem, weil ich danach noch Cheeseburger kaufen wollte. Hab ich aber vergessen. Verdammt. Naja, und dann hatte Andi/y mir in ICQ geschrieben. An der üblichen Ecke getroffen sind wir erstmal vor'n Ulo. Da war extrem viel los. Also sind wir zum Haarlem, da gucken. Da war nix los, aber Herr Hörr wollte ja nicht ins Haarlem, auch weil Sascha geschrieben hatte, dass er im On The Rocks wäre. Deal, sind wir hin.
Erst schonmal war Sascha NUR mit Frauen da... und zwar so vielen, dass für Andi/y und mich kein Platz mehr am Tisch war. Wir setzten uns dann also in Beobachterpose... und nach knapp einer Viertelstunde kam dann auf einmal der einzige Typ, der außer Sascha an dem Tisch saß und bis dato weder mir noch Andi/y aufgefallen war, zu uns. Der Kollege, unüberhörbar Bayer (was er mehrfach betonte, was aber auch unglaublich überflüssig war), fing nun an, zu erzählen, dass Gießen ja total hässlich sei. Gut, da war er bei mir jetzt an der richtigen Adresse... und nach knapp drei Minuten fing er dann an zu revidieren. Naja, die Uni, da könnte man nix sagen, die wäre top, so im Vergleich, grade bei der Lehrerbildung. Für den Fall, dass Andi/y und ich das nicht mitbekommen hätten, versäumte er in den nächsten knapp 45 Minuten keine Gelegenheit, uns das nochmal mitzuteilen. Dann fing er an, mir die Geschichte MEINER Stadt zu erzählen und warum sie im zweiten Weltkrieg zerbombt wurde. Wieder war ich der richtige Ansprechpartner. Und als er dann anfing Wetzlar zu loben... tja, hier ist der Punkt, wo ich mal erwähnen muss: Er war ja kein übler Kerl - nur betrunken. Sein Waterloo erlebte er dann, als mir wieder einfiel, woher ich ihn kannte:
Flashback: Studieneinführungswoche WS 2008. Während Simon, Jan, Uli und Fischi vor'm Uni-Hauptgebäude sitzen, laufen Nico und ich über die Ludwigstraße. Da kommt mir der Kollege aus Bayern entgegen, Nico kennt seinen Kumpel irgendwie oder so... und wir kommen ins Gespräch. Als ich sage, dass ich Jura studiere, erzählt er mir von den Problemen mit seinem Vermieter, und dass er mit der Matratze in der Küche schlafen muss.
"Ich kenn dich von der Einführungswoche" "Nein, denk ich nicht." "Du hattest Stress mit deinem Vermieter" "Joa..." "Und du musstest auf einer Matratze in der Küche schlafen" "Ja, das stimmt"... tja, ICH bin nüchtern - ich weiß so was eben noch. Naja, dann hat er uns noch erzählt, dass der Mensch das dümmste Tier von allen ist... und, überhaupt, die Uni hier, die ist toll, da kann man nix sagen, sogar besser als Frankfurt... irgendwann gingen dann alle, und Andi/y und ich tranken erstmal aus. Dann sind wir auch gegangen, und noch schulde ich Andi/y das Geld für meine große Fanta, die er übernommen hat.
Dann wieder vor'n Ulo, wo Sascha und die Frauen hin wollten. Immer noch viel los. Immer noch Schlange. Und immer noch keinen Bock auf anstellen. Dafür liefen uns Maike und eine Freundin wortlos, aber sichtlich sauer entgegen. Wir checkten zunächst mal, ob wir noch jemanden kennen und gingen dann in Richtung Haarlem. Im CityCenter hatten wir dann auch Maike und ihre Freundin wieder eingeholt, die total betrunken waren. Und schon bekamen wir den Grund für ihre Wut serviert: "Blablabla... Türsteher... blabla... nicht reingelassen... blabla ... weil er kleine Eier hat... blabla... weiß genau, dass ich jeden Freitag in den Ulenspiegel gehe..." - was soll ich sagen: Andi/y und mir wurde relativ schnell klar, dass der Türsteher irgendwie nicht so aus Spaß gesagt hat "Du kommst hier nich' rein." Am Haarlem waren dann total viele Leute: Gerrit Gissel, der eine ganz schön große Klappe hatte (aber hey, ich mag G-Double) und behauptet hat, seine Schwester würde unten irgendwas mit einem 33-Jährigen machen (endlich erfüllt mein Blog die Funktion des Tratsch-Verbreitens!), Chris Junker, der später seine Jacke gegen eine Mütze tauschte, weils kalt war, Blog-Leser Max Keiner, der über alles genau informiert war (sehr gut!), Addi Becker, ein Typ namens Georg (? - kannte ich aber auch nich), der Fischmann, der Stadermann, der Kevin, matt wie immer, die Julia (die innerhalb von gut vier Sekunden vergaß, wessen Jacke sie da angezogen hatte, weil es kalt war [Es war meine.]), der Herr Damm, Fab Hohl aka. "Warum zum Teufel trägst du im Haarlem einen Hut?" und joa... ich denke mal, ich hab da jetzt keinen vergessen. Das Hauptaugenmerk von Andi/y und mir lag aber auf der Tür: Da versuchten Maike und ihre Freundin nämlich jetzt, ins Haarlem reinzukommen. Und allein um zu sehen, wie Maike mit dem Türsteher diskutierte (hat so was eigentlich schon jemals geklappt?), war es das wert. Nach gut drei, vier Minuten stapfte sie an Andi/y und mir vorbei, mit den Worten "Dann geh ich jetzt eben halt ins Amax..." - Da wollten wir dann aber nicht hinlaufen. Und weil die Schlange mir dann auch zu lang war, um noch ins Haarlem zu kommen, bin ich eben schon nach Hause... und frage mich nun, wie viele Highlights ich eigentlich noch verpasst habe. Verdammt, ich brauche dringend einen VIP-Zugang zum Haarlem...
//Nachtrag - 12.37 Uhr: Ricky sagt, da war nix und außerdem möchte ich noch kurz Anna huldigen, die mir vorgestern einen Muffin gekauft hat!
Donnerstag, 12. März 2009
Der Tod zweier Lehrer - Teil I
Das Wasser kochte bereits, als die Tür klingelte. Nur mit ihrem Bademantel bekleidet öffnete Schädel die Tschaup die Tür. Leidenschaftlich küssten sich die beiden im Flur, bevor Schädel sich löste und in die Küche zurückkehrte. „Und, wie waren sie bei dir heute?“ fragte Tschaup, während er es sich auf dem Sofa bequem machte.
„Ach, nur der übliche Stress mit dem Spasti in der 13, sonst ging’s wieder.“
„Kannst du nicht mal was gegen den machen?“ „Ich versuchs doch schon. Heute hat er kurz mit seiner Nachbarin geschwätzt, da hab ich ihm einen Eintrag in die Schulakte wegen Stören des Unterrichts angedroht. Natürlich hat der Hitzkopf sich sofort aufgeregt, da bin ich zum Chef und hab mich wieder mal über ihn beschwert. Ich denke, langsam ist die Sache auf einem guten Weg!“ „Ach Magarethe, du bist einfach die Beste“ sagte Tschaup und lachte. Schädel schenkte ihm ein faltiges Lächeln und kümmerte sich weiter um ihr Essen. Für diesen Abend hatte sie sich etwas interesssantes Einfallen lassen: Austern und Kaviar in Pumpernickel-Gelee-Mantel mit Champagnervinaigrette. Das Rezept hatte ihr ein Freund aus Frankreich zukommen lassen. „Magarethe, du verwöhnst mich!“ ließ Tschaup verlauten. „Das ist doch nur die Revange für dein leckeres Pilzragout gestern“ antwortete Schädel. „Wäre deine Mutter nicht heute schon aus dem Krankenhaus zurückgekehrt, hättest du mich natürlich noch mal bekochen müssen, Häschen“
Vergnügt saßen die beiden am Esstisch und ließen sich den Gourmetschmaus schmecken. „… und dann kam der blöde Frank Dieb wieder mit seinem Skifahren. Der geht mir auch so was von auf die Nerven“ ereiferte sich Tschaup. „Lass uns das Thema wechseln, erzähl mir lieber wieder, was du nach dem Essen mit mir anstellst…“ beruhigte ihn Schädel und ließ lasziv ihren Bademantel fallen. „Das Essen ist beendet“ lachte Tschaup und trug seine Angebetete ins Schlafzimmer.
Endlich bzw. (Endlich)
Erstmal hab ich gestern verzweifelt versucht, meinen Interview-Partner für die nächste Ausgabe der GAMETIME zu erreichen. Leider war Roland Peters auf einer Fortbildung (ja, ich weiß, ich war auch spät dran damit...), aber dafür kennt man ja die Schwester von Ingo Froese ;) Dank der Ju hab ich auf jeden Fall noch ein tolles Interview gehabt und noch ein nettes Schwätzchen gehalten. Zwischendurch war ich auch in der Redaktion, Laptop zurückbringen und Unsinn machen. Leider hat Marc mir für meine Ersti-Begrüßung nur 800 Zeichen gegeben... mein Vorschlag wäre ja: Zum Studienbeginn im Wintersemester eine Extra-Ausgabe vom Streifzug, der dafür dann auch massiv an der Uni verteilt wird - und da dürfte ich mich dann auch bestimmt länger austoben... (behaupte ich einfach mal.)
Dann den Uli eingepackt, zum Kugelberg gefahren, wo er seine Ergebnisse checken wollte (nicht da), dann zur Ostschule gefahren, wo er den Herrn Reuber treffen wollte (auch nicht da) und dann an die Uni gefahren, wo ich mich mit Martina, meiner Partnerin für die "Lebenslinien" (morgen an der Ostschule) treffen wollte (war da!). Nachdem ich erstmal bei Prof. Adolphsen im Büro stand... und danach in der Professur Gropp... haben wir sie dann auch gefunden und uns darauf geeignet, wie wir morgen den Kindern klar machen, dass Jura nix für sie ist (Hände weg von den Arbeitsplätzen - die sind UNS!). Im Anschluss war ich nochmal kurz im ELSA-Büro und dann ab zum Uli, wo wir Unterschichtenfernsehen genossen haben. Zum Glück gibt es immer irgendwo eine Doku über Riesenschnitzel oder so was, da wird kein Nachmittag langweilig... aber wir hungrig. Außer Salzstangen gabs aber nix. Irgendwann bin ich dann nach Hause und hab mir dann doch was zu essen gemacht... doof, Hackfleisch ins heiße Öl, das spritzt hoch - und ich hab jetzt eine schmerzhafte Brandwunde (klein) auf der rechten Wange... Trost wird immer gern gesehen.
Später dann aber Haarlem... bzw. erstmal zu Max und Sülle, vortrinken (die Anderen) und Fußball gucken (alle). Ben war auch da (und liest hier nicht mit, der blöde Sack!), später kam noch die Laura - und den Namen von dem anderen Kollegen da hab ich leider vergessen. Also, nicht den vom Uli (der auch da war). (Ganz nebenbei, ich schreib heute echt viel in Klammern. Hm.) Irgendwann dann erst den Maik abgeholt und dann.... Haarlem! Gleich am Eingang mit der Kimka und dem Daniel, einem sehr treuen Leser (angeblich) zwei Leute getroffen, die ich kannte! Und dann wartete unten z.B. die Anni P., da war der Mo (Schäfer, nicht Jeffers und ebenfalls ein treuer Leser), da war der kleine Jan Becker (der totaaaaaaaaal voll war und mir irgendeine Story gedrückt hat, um in der Hälfte abzubrechen und mit jemand anders zu reden - und ich weiß nicht, wie's ausging, aber es ging um mich. Verdammt.)... hmm.... wer war denn noch da? Natürlich Mr. Morris Smith und selbstverständlich auch irgendwann der Alex. Warum erwähne ich Alex zuletzt? Weil Alex mit drei Frauen unterwegs war und darum meine besondere Aufmerksamkeit verdient hatte, ist doch klar! Auf jeden Fall gingen wir zwischendurch zu fünft ins On The Rocks, wo's irgendwie komisch war, aber wo gute Musik lief, um danach zurück ins Haarlem zu gehen. Und da war dann ein kleiner, total betrunkener Typ. der sich die ganze Zeit offensichtlich erhoffte, entweder bei Katha oder bei Julia eine Schlafgelegenheit zu bekommen... tja, äh, was soll ich sagen? Lief nicht so gut für ihn, und Kathas Spruch "Willst du eine ehrliche Antwort? Ich finde dich unattraktiv und du nervst" hätte eigentlich eine Auszeichnung verdient, wenn er nicht mit seiner Antwort "Soll ich dir eine ehrliche Antwort geben? Ich nerve dich vielleicht, aber ich bin NICHT unattraktiv für dich" eigentlich nochmal einen drauf gesetzt hätte. Auf jeden Fall irgendwann noch die Damen durchs gefährliche Döner-Dreieck nach Hause gebracht, mal wieder ein bisschen Fiesta gefahren und dann festgestellt, dass die Fezi bei der AK im Haus wohnt. Sachen gibts. Und naja, da lag ich nun also so gegen 5 Uhr im Bett - und dann ruft Claudi heute morgen um 9 an... naja, ich wollte ja eh aufstehen. Und so hatte ich immerhin Zeit, hier noch diesen Eintrag zu verfassen, schließlich ist um 14 Uhr Fototermin von ELSA... jetzt muss ich nur bis dahin wieder einigermaßen menschlich aussehen. Deshalb jetzt noch schnell spezielle Grüße an den Torte, wo auch weiterhin in Uganda ist, meine Schwester, die heute Nacht Mittagspause hatte, als ich sie angerufen hatte, den Mo und die Anni (unser Foto lade ich später hoch!) und natürlich an den Daniel, der es mit seiner total subtilen Art geschafft hat, hier reinzukommen ("Weißt du, ich versuche ja eigentlich nur unauffällig da reinzukommen" - Bäm, geschafft!). (Ganz nebenbei, ich liebe es, wenn Uli sagt "Und wer war er so?", wenn uns jemand zulabert, den er nicht kennt... er guckt dann immer so lustig).
(Echt viel in Klammern hier. Mein lieber Scholli.)
Dienstag, 10. März 2009
Fragen und Antworten
- "Ich trinke keinen Alkohol." Ja, tu' ich nicht! Und es fällt euch irgendwie nie wegen meines Verhaltens auf, sondern nur deshalb, weil ich euer Freigetränk dankend ablehne! (Spricht das jetzt für oder gegen mich?)
- "Ich mag keinen Kaffee." Standardantwort: "Und wie bleibst du dann wach?" Hmm... naja, im Zweifelsfall schlafe ich eben mal aus?
- "Ich find 'Iris' von den Goo Goo Dolls irgendwie nicht so geil." Und bringe damit offensichtlich zum Ausdruck, dass ich ein menschenverachtendes, brutales Arschloch bin, dass keinerlei Gefühlsregungen zeigt.
- "Ich kann nicht schwimmen." Standardantwort: "Hast du das nie gelernt?" Klar, aber dann hab ich wieder vergessen, wie's geht. Jetzt gehe ich unter wie ein Stein, wenn du mich ins Wasser schubst.
- "Ja, ich halte den Stift immer so." Und nicht nur jetzt, damit du mich fragen kannst, ob ich ihn immer so halte.
- "Ja, das ist mein Auto." Zumindest habe ich einen Schlüssel dafür und alles, warum willst du also die genauen Eigentumsverhältnisse kennenlernen? Meinst du, ich nehme mir für den Weg zum Haarlem/zur Uni einen Mietwagen?
Und hier fehlen mir noch einige der Standard-Schockantworten, die ich so geben kann, die mir aber grade einfach nicht einfallen mögen. Vielleicht mach ich die Tage also nochmal einen Eintrag mit weiteren Fragen/Antworten dieser Art. Aber auch die Fragen und Antworten, die andere Leute geben, sind immer wieder schön:
"Was studierst du?"
"Jura"
"Echt? So siehst du gar nicht aus?"
Hm... wie müsste ich denn aussehen, damit ich Jura studieren dürfte? Und nach welchem Studiengang sehe ich aus?
Das schönste Zitat in letzter Zeit kam aber von der Frieda... die liest nämlich auch ab und an hier und gestand mir dann: "Eigentlich interssiert mich dein Leben ja gar nicht, aber ich hab dann doch weitergelesen. Du kannst echt Schreiben, Junge." Da ich das irgendwie als Kompliment angesehen habe, hab ich mich da auch ganz heimlich (jetzt nicht mehr) still und leise darüber gefreut.
Montag, 9. März 2009
Scheißtag
Wieder mal ein Auswärtsspiel mit B, diesmal aber Fischbrötchen statt Gummibärchen: Bremerhaven ist angesagt. Heute morgen um 6.35 Uhr per SMS darüber informiert worden, dass ich die 480 km (ein Weg) alleine und nicht mit Begleitung fahren werde... na toll, was liebe ich wohl mehr als im Dunklen allein vier Stunden über die Autobahn zu gurken? Ich freu mich schon riesig auf Nachher ...
Naja, was soll ich machen? Also erst nochmal umgedreht, bis um 8:30 weitergeschlafen, da so natürlich das Rahmenprogramm wegfiel, das eigentlich geplant war. Dann geduscht, überlegt, ob ich mich dann heute schon rasiere (Antwort: Nein), ein paar Brote geschmiert und ab ins Auto. 9.47 Uhr, Gießen, A485: Es regnet. 9.59 Uhr, AS Wetzlar, A45: Es regnet. 10.47 Uhr, AS Lüdenscheid: Es regnet UND mein Motor lässt mir über eine Warnleuchte mitteilen, dass irgendwas nicht stimmt. Ich fahre auf den nächsten Parkplatz, einmal kurz das Auto ausgeschaltet und wieder an – und weiter geht’s. Kurz darauf am Westhofener Kreuz: Es regnet. Dann die A1 bis Bremen. Rundherum plattes Land, von oben Regen. Meine Stimmung war quasi ganz weit oben in diesem „Moment“. Um 13.47 geht’s bei Bremerhaven-Mitte von der A27. Wetter? Bewölkt, juhu! (Tatsächlich hab ich den Fiesta bei dem Wetter auf ein Stundenmittel von 120.1 km/h getreten. Ich bin wahrlich ein rasender Reporter... hehe.)
Naja, auf jeden Fall war ichaber so nun deutlich zu früh in Bremerhaven. Also hab ich mich dazu entschlossen, doch noch ein wenig zu gucken. Nach ein bisschen suchen (und einer Nachfrage bei der Marineschule der Bundeswehr) hab ich dann auch den Hafen und Strandbereich gefunden. Da war es dann tatsächlich auch ganz schön, vor allem, weil die Sonne rauskam, wie man ja auch auf den Fotos sieht. Hab dann einen Spaziergang an der Promenade entlang gemacht und mal ein wenig die Kombination Sonne/Möwen/Gewässer genossen. War schön.
Nach gut einer Stunde wollte ich dann aber zurück zur Stadthalle ... und, was soll ich sagen? Außer am Hafen ist diese Stadt hier unglaublich hässlich. Abgesehen von billigen Läden gibt es hier offensichtlich nur billige Kneipen, die sich auf dem Niveau vom Bierexpress bewegen. Außerdem gibt’s einen Galatasaray-Fanclub mit riesiger Geschäftsstelle (wofür auch immer die gut ist...). Es bleibt zu sagen: Wer meint, Gießen wäre hässlich, war noch nie in Bremerhaven. Die letzten Infos: Mike gibt sich übers Brett eine Vorlage zu einem krachenden Dunk – und Ricky kann einen 180-Grad-Dunk?!
Jetzt sitze ich hier wieder Courtside, vor mir dehnt sich heute mal Johannes, nicht Jannik, aber am Resultat des plötzlich auftauchenden Beines dann und wann ändert das auch nix. Mene Gedanken zum Spiel gibt es dann wie immer käuflich in der Gießener Allgemeinen Zeitung zu erwerben. Damit ihr aber trotzdem noch was zu lesen habt, hier der Statusbericht von Fabs Geburtstagsparty gestern Abend:
Herr Hohl ist nämlich jetzt auch 21 und lud dafür in die WG. Da ich vorher mal wieder als Troubleshooter für mehrere große, blonde Frauen einspringen musste (leider nicht so, wie ich mir das eigentlich mit großen, blonden Frauen vorstellen würde), kam ich gepflegt zu spät. Naja, auf jeden Fall gab es viel Nebel, weil Florian und Johannes gewaltigen Gefallen daran gefunden hatten, das Zimmer in ein Trainingscamp für Blindenhunde zu verwandeln. Claudi fand man aber trotzdem aufgrund der Lautstärke jederzeit einfach wieder, hehe. Nico und ich kümmerten uns dann darum, dass auf jeden Fall auch viel „Aaahm“ und „Guter JOB“ gesagt wurde... das ging den Anderen aber irgendwann auf die Nerven. Egal, Nico und ich sind (u.a.) Schuhbrüder. Irgendwann kamen dann die türkischen Nachbarn von Fab wieder, weswegen wir dann eigentlich ins Haarlem wollten. Da wurde aber nix draus, weil ich, als ich meine Hemden in die Wohnung bringen wollte, irgendwie eingeschlafen bin ... hätte ich gewusst, dass ich heute morgen hätte länger schlafen können, hätte ich noch ein bisschen länger durchgehalten.
//Nachtrag: Ja Scheiße! Insgesamt war der gestrige Tag ziemlich für den Arsch, je länger ich darüber nachdenke. Nicht nur fahre ich allein (statt in Begleitung) bei Dauerregen (statt Sonnenschein) nach Bremerhaven (statt irgendwo hin, wo's schöner ist) um da zu sehen wie mein Team (statt Bremerhaven) verliert (statt zu gewinnen), nachdem sie die ganze Zeit geführt haben, wo sich Mo Jeffers verletzt (statt gesund zu bleiben) im ersten Spiel NACH Ablauf der Wechselfrist (statt wenigstens davor) und ich auf der Rückfahrt auch noch meine linke Kontaktlinse verliere (statt dass das Scheißding im Auge bleibt) und ich mit nur einem "sehenden" Auge (statt zwei) quasi von Bremen bis Gießen fahren muss. Was für ein Scheißtag. Und Internet am Platz gab's in Bremerhaven auch nicht, deswegen kommt der Text erst heute, hat aber (obwohl er gestern geschrieben wurde) auch oben überall heute stehen - alles klar? So, und weil vor mir jetzt so ein Trottel mit Vokuhila und Ed Hardy-Cap und -Shirt Platz genommen hat, mach ich jetzt Schluss, sonst reg' ich mich noch auf...Freitag, 6. März 2009
Wie ich ein riesiges Ding bekam
Vorhin war ich dann bei der Sparkasse, um einen von diesen total coolen Riesenschecks zu holen, weil wir von ELSA aus nächste Woche eine Scheckübergabe haben. Wer glaubt, er käme ganz einfach an so ein Ding, liegt falsch: Man muss einige Fragen beantworten, ohne die man nicht an den Scheck kommt. Übrigens: "Aber den können sie nicht einlösen, dafür brauchen sie einen kleinen Scheck"... danke, liebe Sparkassenmitarbeiterin... auf jeden Fall bin ich sehr stolz darauf, so ein riesiges Ding zu haben. ... ich meine den Scheck... den SCHE-HECK... ihr mit euren vorpubertären Gedanken... als ob ich das hier einfach so in mein Blog schreiben würde...
Vor mir hat sich übrigens grade ein Typ, Modell (allerhöchstens mäßig erfolgreiches) Surfmodenmodel, zu einer Frau gesetzt, Modell hässliches Filmentlein (muss die Brille sein?)... bin ich der Einzige, der das für eine total super Soapstorymöglichkeit hält?
Naja, auch heute bin ich ziemlich unmotiviert, aber was soll ich tun? Die Hausarbeit muss ja schließlich geschrieben werden... deswegen mache ich mich auch besser wieder an die Arbeit und lasse euch mit dem Schmerz über das Ende dieses Eintrages allein...
Mittwoch, 4. März 2009
Nur mal so aus dem Seminar
- Ich sehe total viele Autos in der Stadt, die ich öfters sehe... und irgendwie frage ich mich, ob die Leute, die mich dann in meinem Auto sehen, auch realisieren, dass wir uns öfters über den Weg fahren und sich auch fragen, wer ich wohl bin? Ich frag mich das schon manchmal.
- Es ist ein total tolles Gefühl, wenn du mit einem Haufen Jura- und/oder BWL-Studenten im Bus fährst, die alle Hemden, Sakkos, Ralph Lauren-Pullis etc. tragen, du aber im Spalding-Sweatshirt da rumstehst - und die dich total doof angucken, wenn du mit ihnen auf den Campus gehst und dann ab ins Seminar. Zumindest für mich ist das toll. (Eigentlich ist es gar nicht toll. Eigentlich zeigt das, dass ich mit einigen ganz schön blöden Vollidioten zusammen studiere, die Menschen nur darauf reduzieren, was sie anhaben.)
- Ich bin mir unsicher, ob es gut ist, dass mir echt viele Leute Sachen sagen, nach dem Motto "... aber das darfst du nicht weitererzählen/... aber das bleibt unter uns/... aber du weißt von nix"? Eigentlich ja schon, aber irgendwie ist das doch auch nix... die Information ist ja schön, aber wird Information nicht erst durch die Verarbeitung und Nutzung interessant? Hm. Ich denke nach.
- Wenn man mit zwei Amerikanern durch die Stadt läuft, werden die Leute automatisch auch anfangen, Englisch mit dir zu sprechen.
- Ich bin mir unsicher, ob ich manche meiner Sprachgebräuche, die ich von Freunden übernehme, eigentlich mag. Ich tu's aber trotzdem. Damn.
- Die meisten juristischen Fachbücher sind echt scheiße geschrieben. Selbst für mich, und ich hab da eigentlich Spaß dran.
- Die Telekom kommt niemals dann, wenn man sie ruft. Hätte die Telekom auch Notärzte, gäbe es mehr Leichenwagen.
Dienstag, 3. März 2009
Was ich letzte Nacht getan habe...
Ich muss aber zugeben, dass ich heute bereits schon nach dem Mittagessen wieder Schluss gemacht habe mit Arbeiten. Mikes Internet ging nicht, also sind er und ich in die Stadt zum T-Punkt und haben das geregelt... und dann haben wir uns eben mit John, dem Tryout-Center, im Subway getroffen und, was soll ich sagen, irgendwann war es eben auch schon Viertel nach Acht und mein Auto stand noch immer an der Uni - naja, dann muss ich eben morgen dafür mehr machen. Was soll ich machen, er ist eben mein Bruder...
Mein anderer Bruder, Christian, ist dafür ganz schön krank, weswegen ich ihm von dieser Stelle gute Besserung wünsche - und ich hoffe schwer (für ihn), dass er den Kuchen für seinen Geburtstag noch nachliefert...
Jetzt muss ich mich aber erstmal wieder meinem Abendessen zuwenden: Gestern bin ich nämlich, beim Versuch was zu essen, irgendwie eingeschlafen... Nachts wachgeworden, im TV lief College-Basketball - und ich lieg da, Brille neben mir, SPIEGEL auch, ein Teller Nudeln zum Glück nicht im ganzen Bett verteilt ... und, naja... plötzlich war halb neun, im TV lief Eishockey und nichts hatte sich geändert - außer, dass es draußen hell war (überhaupt, heute war ein total schöner Tag. Kein Wunder, dass ich nicht so lange im Semi war, wie ich hätte sein sollen).
Da ich jetzt also essen möchte, ihr aber noch total heiß auf Lesestoff seid: Checkt den neuen Streifzug (klick mich)! Marcs Magazin ist nämlich total super, auch wenn noch immer die lustigen Kontaktanzeigen fehlen, die Frizz und Express so interessant machen. Vor allem in dieser Woche, in der neben einem Bericht über die Kerstin (Seite 8) und einem über den Hawwerkasten (Seite 18) auch ein Bericht über den Campman ist (Seite 42 - geschrieben von "Super-Daniel" Balser!). Allerdings bitte ich heftig darum, dass ihr Marc doch mal bitte mit E-Mails bombardiert, in denen ihr fordert, dass er auch mal einen Bericht über mich macht. Oder mir zumindest eine Kolumne gibt, in der ich den gleichen Stuss absondern darf wie hier.
So, jetzt aber ab zum Essen... halt, doch nicht: Der Zwischenstand in Sachen Hausparty: Jan und Andi/y sind dafür, mein Schwesterchen ist dagegen. Leute, wenn das alles ist ... sorry, ihr wolltet mich ÜBERZEUGEN! Ü-ber-zeu-gen! Wisst ihr denn nicht, wie das geht? So jedenfalls nicht. Ich geh' jetzt essen, und ihr sorgt mal für ein wenig Begeisterung auf dem Partymarkt, sonst lohnt sich das ja gar nicht für mich...




