Donnerstag, 30. April 2009

Liar, liar - pants on fire

Heike ‎(22:38):
keks und ich haben ne sexuelle beziehung... nur für deinen blog du tartsche!!!! cindy

Wenn man sich jetzt überlegt, dass der Keks vor ca. fünf Stunden gegenüber dem Uli eben jenes noch vehement verneint hat (Wortlaut folgt hoffentlich noch nach), dann ist das natürlich überaus lustig, denn einer lügt sehr offensichtlich. Und egal ob es jetzt Cindy oder der Keks ist, über die Gründe für die Lügen zu spekulieren ist sicherlich höchst unterhaltsam und sollte jeder größeren Menschenansammlung in den kommenden Tagen geraten werden.

P.S.: Grade (2.30 Uhr) noch gehört, dass die Ricky heute ein Date hatte. Informationen über das "mit wem" und weiteres sollten natürlich vertrauensvoll an mich weitergeleitet werden.

Mittwoch, 29. April 2009

Nachtgeschichten

Eigentlich lag ich am Montag schon im Bett, als Andi/y angerufen hat. Ulenspiegel, herkommen und so. Naja, was hatte ich schon zu verlieren (außer Nachtruhe?) dachte ich und watschelte durch den Regen, bis ich am Musikkeller (gibts so was eigentlich außerhalb von Gießen auch? Haarlem, Ulo, Domizil - alles "Musikkeller". Hm.) angekommen war. Und schon war ich komplett verwirrt. Leute (Frauen), die ich noch nicht kannte, Gespräche, die ich führte, das Wetter und mein Mobiltelefon, alles gemischt in dem Versuch, in der Schlange zu stehen und zeitgleich witzig und eloquent zu wirken. Ich versagte kollossal. Unten angekommen hab' ich die Frieda getroffen, die nicht so betrunken war, wie ich das heute in der Uni behauptet habe. Eigentlich war sie nüchtern. Aber hey, betrunken ist das, was alle glauben wollen... naja, eigentlich wars ganz lustig. Nur war mein Körper schon so runtergefahren, dass ich noch teilnahmsloser war als sonst. Am Ende hab ich die "leicht angetrunkene" AK erst zum Döneressen begleitet und dann ans Domizil gebracht. Da wollte ich dann aber echt nicht mehr rein, eigentlich wollte ich da ja schließlich schon so drei, vier Stunden geschlafen haben. War aber echt nett, so mit Aki, Frieda, Andi/y, Felix, Tamara und zwei Mal "Sorry-ich-weiß-zwar-noch-das-wir-uns-mal-getroffen-haben-aber-bitte-lass-jemanden-gleich-deinen-Namen-sagen-damit-ich-nicht-fragen-muss".

Statt zu Arbeitsrecht zu gehen, wachte ich so gegen 12 Uhr am Folgetag nun also auf und dachte "Moaaaah... nein." Online gegangen, Felix kommt online "Hey, ich hab beschlossen, heute ist vorlesungsfrei" (also er, nicht ich. Ich war später noch in Gesellschaftsrecht!)... tja, und ganz spontan überlegen wir uns, eine Campuszeitung zu gründen. Eine coole, lustige, geniale Campuszeitung. Die Seiten kriegen wir voll, Ideen haben wir, wir glauben auch, es wäre finanzierbar. Jetzt fehlt uns nur noch ein Name und die Ernsthaftigkeit. Vorschläge für einen Namen sind immer gern gesehen. Später kamen dann noch die Katharina und die Josi vorbei, was mich zu der Frage bringt, warum ich so oft von Frauenbesuch berichten kann und nur so selten von Erfolgserlebnissen. Tja. Hm. Ich glaube, die Antwort will ich gar nicht hören.

Gestern Abend dann das gleiche Prozedere wie vorgestern: Ich will eigentlich ins Bett, da schreibt Andi/y mir in ICQ, hey, Fotos machen mit Patze? Und da ich weiß, dass Patze eine digitale Spiegelreflex mit sich rumträgt, war ich sofort dabei. Am Schwanenteich mit langer Belichtung gearbeitet und am FH-Parkdeck coole Fotos gemacht. Resultate gibts bald. Oh, und der Uli hatte angefragt, ob ich ihn eventuell Nachts am Agostea abholen würde. Musste ich dann aber doch nicht.

Heute viel zu viel Uni... aber hey, irgendwie macht es mir wieder mehr Spaß als noch zuletzt. Studieren ist schon eine coole Sache, an und für sich. Das Thema werd ich mir aber für die Campuszeitung aufheben. Oder für hier, wenn wir die Idee Campuszeitung begraben sollten. Erstmal gleich zum Uni-Basketball. Ballin ftw!

Montag, 27. April 2009

Fehlkalkulation

Meine Schwester, als sie grade im Fanbus angekommen ist: "Geil, mein Bruder besorgt mir 'ne Karte, also hab ich zehn Euro zum Versaufen!"

Meine Schwester, als ich ihr knapp drei Stunden (und schon viele Biere ihrerseits) später mitteilte, dass Nora und Wolfgang vergessen hatten, mich zu akkreditieren, ich also keine Karte für sie hätte: "Scheiße! Kann mir jemand zehn Euro leihen?"

Samstag, 25. April 2009

ICQ-Auszüge

Kann man jetzt sagen, was man will, aber ich fand dieses Duett von Frau Schürmann und mir total lustig...

Limitless ‎(17:38):
Ja, gut, wenn du auch ankommst "Ey. Ficken?" :-D
Rebecca ‎(17:39):
hallo, was denkst du eigentlich? ^^
Limitless ‎(17:39):
Du hast doch das F-Wort eingeführt in die Diskussion :-D
Rebecca ‎(17:39):
erstens ist es das was ihr männer im tiefen unterbewusstsein wollt und zweitens würde ich mit solch einer einstellung nicht sonderschullehramt studieren sondern aufm kiez stehen
Limitless ‎(17:40):
Das wollen wir nicht nur im tiefen Unterbewusstsein, gerne auch auf dem Küchentisch oder in der Dusche :-)

Mein Freitagabend

Ach ja... der Janos hat sich über meine letzten Beiträge beschwert, was ich dahingehend deute, dass er lieber wieder einen "Das-hab-ich-gestern-Abend-gemacht-plus-Klatsch-und-Tratsch"-Eintrag haben möchte. Und hey, wer wäre ich, das abzulehnen? Im Folgenden präsentiert also der Meister der Selbstdarstellung seinen Freitagabend:

Wir alle verbinden Griechenland mit Basketball-Hooligans, Knoblauch im Essen und der Vorstellung, dass "Hellas" so was bedeutet, wie "Hallo" (was selbstverfreilich Unsinn ist). Ich persönlich verbinde Griechenland aber natürlich vor allem mit Nico, den ich deswegen gestern Abend zur Klärung des weiteren Vorgehens angerufen habe. Mein Lieblingsgrieche war zwar grade frisch aus der Dusche gekommen, ging aber anstandslos sofort ans Handy, was mich zu der Frage brachte, was er eigentlich alles so mit ins Bad nimmt. Auf jeden Fall einigten wir uns auf den Ulo, die Frage nach der Zeit beantwortete Nico mit "Eija, so ungefähr 30 Minuten". Ungefähr 15 Sekunden später marschierte Fab in Nicos Zimmer, nahm ihm das Handy weg und trieb den Griechen zur Eile an "Ey Nico, wir sind alle schon fertig, worauf wartest du?", weswegen ich frage "Wann wollt ihr los?" "Sofort, wir sind alle schon fertig, wir warten nur auf Nico" "Echt? Mir hat er was von 'ner halben Stunde gesagt..." "Waaaaaaaas? Halbe Stunde, bist du bescheuert...?" ... hehe.

Auf jeden Fall dann mit Nico, Tobi und Fab an der Sparkasse getroffen und ab zum Ulenspiegel. Die Jana getroffen, wo total lange in Neuseeland war (Hier mein Basteltipp für Neuseeland zum Selbermachen: Kiwis kaufen, Schaf kaufen. Ans Meer fahren. Fertig.), Stempel geholt und in den Biergarten gesetzt. Ist mal jemandem aufgefallen, dass die Bänke da für Drittklässler gemacht sind? Nicht, dass mir das egal gewesen wäre, weil ich mich geistesgegenwärtig auf 'nen Plastikstuhl gesetzt hätte, aber naja... Auf jeden Fall kam dann z.B. auch die Cindy, deren neuerliche Verbindung zum Keks ich hier gerne erwähnt haben möchte. Schließlich kam ich mittags in die Redaktion, wo ich sofort über diese Neuigkeit informiert worden bin (von meinem topgeheimen Informanten DB). Soso, die Cindy und der Keks... ich meine, ich kann nicht viel mehr dazu sagen, aber hey, die Cindy und der Keks. Macht ihr was draus! Ich kann mich jetzt ja nicht mehr unauffällig vor die Cafeteria stellen, wie damals noch beim Sülle... die Cindy versuchte übrigens mit der Anmerkung, dass sie jetzt auch U+-Lehrerin an der Ostschule wäre, die Aufmerksamkeit wegzulenken. Schäbiger Versuch, wie ich finde.

Irgendwann, nach dem zweiten Orangensaft, begann es dann zu regnen, sodass wir vom Biergarten ins Ulo-Innere mussten. Da traf ich dann auch irgendwann den Ben, den Mo und den Janos, vor allem aber den Johannes, mit dem ich mich an unseren lustigen Pöbel-Abend erinnerte. Nach einer gewissen Zeit Unsinn traf ich dann wiederum mit Tobi und Fabi an der Theke Esther und Anastasia, die wiederum auf den Adrian warteten (ihr denkt, dass wäre verwirrendes Namedropping? Ha! Guckt einmal einen Soap-Trailer!). Ich beschränkte mich auf das kompetente Reden von Unsinn, irgendwann sind wir dann aber rein, tanzen. Das ging so lange gut, bis Fab der Meinung war, er müsste mich umschubsen. Meine Wackelknöchel hatten das aber nicht mitbekommen, ich knicke links weg, aua. Im ersten Moment war der Schmerz so wie bei einem Bänder(an)riss, inzwischen weiß ich aber, dass nix durch ist. Dafür ist's geschwollen, aber gar nicht mal so stark. Dennoch, für den Rest der Zeit war nix mehr mit lustig Herumspringen, dafür wieder einmal mehr oder weniger (eher weniger) cool in der Gegend rumstehen, Kopfnicken und das linke Bein nicht belasten. War aber auch okay. Tut inzwischen auch gar nicht mehr so sehr weh. Irgendwann waren dann alle weg, außer dem Daniel, Esther und Anastasia. Weil der Daniel aber noch eigene Freunde hatte, mit denen er dann umherzog, bin ich mit den beiden Damen dann zu meinem Auto gelaufen, um sie nach Hause zu fahren. Gentleman, ich kann nicht anders. Meinen Pulli hab' ich dann temporär auch noch an Anastasia abgedrückt, weil ihre Jacke weg war. (Total lustig und wieder einmal den Wahnsinn von H&M beschreibend: Die beiden suchen ihre Jacke, Esther greift in einen Mantel, der danebenhängt, findet die Jacke im Ärmel, ist auch Größe 40 gewesen, war halt biergetränkt... aber naja, war die Jacke. Bis ungefähr fünf Sekunden später eine hässliche, keifende Biatch vor uns steht "Eeeeeey... das' meine Jacke!" und Dinge wie "Unverschämtheit... blabla... gib's ja nich'" brabbelnd weggeht. Es lebe die Individualität!). Auf'm Rückweg hab ich mir dann endlich auch mal was zu Essen gegönnt... und dann hab ich noch den Uli getroffen, der den Marktstand aufgebaut hat. So schließt sich also der Kreis.

Ich bin mir jetzt im Übrigen sicher, dass Janos der Meinung sein wird, dieser Eintrag stellt gewisse Zusammenhänge von gestern falsch, unzutreffend und/oder nicht ausreichend dar. Da er aber immer sehr kommentarfreudig ist, bin ich mir sicher, dass er diese gegebenenfalls ergänzen wird...

Donnerstag, 23. April 2009

Allmaxx!

Bin ungefähr um 6.30 Uhr im Bett gewesen, 14.10 Uhr dafür aber schon wieder hier am Campus. Bin sofort in meinem Zustand Allmaxx-Kunde geworden. Scheint mir eine clevere Idee zu sein, total übermüdete Studenten anzuwerben... bei mir hat's funktioniert.

Mittwoch, 22. April 2009

Quasi Live-Blog

Da bin ich mal wieder, dieses Mal live aus der unglaublich tollen Vorlesung Psychologie für Lehramtsblabla. Uli hatte mich vorher ja schon gewarnt, dass sie total langweilig wäre, weil Prof Glowalla das nicht mehr macht. Was soll ich sagen, er hatte völlig Recht. Ich hab nicht mal ein Wort mitbekommen - halt, doch, eins: Preparedness. Bin mir noch unsicher, ob es das Wort im Englischen wirklich gibt, werde das nachprüfen.

Vorhin hab ich Allgemeines Verwaltungsrecht zurückbekommen. 26 Teilnehmer, 4 davon haben bestanden - inkl. mir. Woo-hoo! Saß aber selten mit so uninteressierten Leuten in einer Klausurbesprechung, dazu selten mit so vielen Frauen, die neben einem unhübschen Gesicht auch knapp 30 bis 40 Kilo zu viel hatten und der Meinung waren, rosane oder lilane Zirkuszelte anstelle von Hosen um ihre Fetthüften binden zu müssen. Frauentechnisch würde ich mir dann doch manchmal wünschen, ich würde Grundschullehramt studieren.

Was gibt es nun hier aus dem Audimax zu berichten? Basti sitzt neben mir und starrt gebannt auf meinen Text, der Typ vor mir checkt Bitches im StudiVZ ab, wenn ihm nicht grade sein Laptop abstürzt und hinter uns ist Uli gelangweilt und bietet uns erst an, aufzustehen und zu brüllen "Simon, ich liebe dich", bevor er sagt, dass er das doch nicht machen will. Lappen. Der Horst-Schlämmer-Verschnitt auf der Bühne dagegen brummelt sich so durch seine Vorlesung und will wissen, was um ihn herum vorgeht. Scheint leicht dement zu sein. Ansonsten sind hier natürlich wieder viele Frauen, die meisten sitzen allerdings mit dem Hinterkopf zu mir, sodass eine Bewertung unmöglich wird. Nur die eine, die von hinten schon hässlich zu sein scheint, sitzt auch am Laptop und ist im StudiVZ.

Jetzt haben wir uns drauf verlegt, Leute anzurufen. Also, eigentlich der Uli. Aber der Toni hat sein Handy aus, beim Baschti geht nur die Mailbox ran... verdammt. Statt dessen hat sich der Uli grade von hinten als Gießen-Kenner disqualifiziert: Er wusste nicht, wo der Seltersberg ist... dafür nennen wir ihn ab sofort stimULI. Meint er. Ganz was anderes: Hier kommt keiner auf die Idee, die schweren Türen mal zuzumachen, NEIN... lieber zufallen lassen. Wenn hier einer Kacken geht, kriegt das der gesamte Hörsaal mit. Oder mal eine Rauchen, kann ja auch sein.

Die Leute von ELSA fahren übrigens gleich nach Lich in die Brauerei, zu einer Besichtigung. Bin gespannt, was dabei rauskommt. Zwar wäre für mich noch ein Platz frei, aber irgendwie finde ich es witzlos zu einer Veranstaltung zu gehen, wo es nur um Alkohol geht... bzw. um den Konsum. Naja, der "Prof" hier vorne macht wohl schon zu. Ich bin raus.

Dienstag, 21. April 2009

Dummheit ist Glück

Ich muss zugeben, manchmal stelle ich mir vor, wie es wohl ist, dumm zu sein... irgendwie scheint mir das ein sorgloses, einfaches Leben zu sein.
Wenn man dumm ist, kann man bei 46ers-Spielen immer wieder groß "DREI SEKUNDEN, SCHIRI!" brüllen und sich dabei total gut fühlen. Ich hingegen weiß, dass die drei Sekunden neu starten, wenn der Ball den Ring berührt und kann nix brüllen - oder ich fühle mich dabei wie ein Trottel. Überhaupt, dumme Menschen sagen dumme Dinge und fühlen sich dann schlauer, wenn man als schlauer Mensch etwas Dummes sagt, weiß man das und fühlt sich auch dementsprechend. Ist man dumm, kann man mit 14 Jahren schwanger werden und danach alle Verantwortung damit abwerfen, indem man sagt "Ey, meine Mutter hat doch das Sorgerecht für das Kind, jetzt kann ich doch auch mal feiern gehen". Ich hingegen würde mich Tag und Nacht um mein Kind kümmern und mich um es sorgen. Überhaupt, Kondome und andere Verhütungsmittel kosten offensichtlich nur schlaue Menschen Geld. Dumme Menschen sparen sich das Geld lieber, investieren es in Unsinn und/oder Flachbildfernseher, werden schwanger und brechen dann die Sonderschule ab. Ich hingegen hab keinen Flachbildfernseher, dafür aber auch kein Kind.
Es fällt mir jedoch ziemlich schwer, mich in die Gedankenwelt dummer Menschen zu versetzen... diese Sorglosigkeit bekomme ich einfach nicht hin. Wie kann man denn die Realität so perfekt ignorieren, wie kann man Gegebenheiten des eigenen Lebens so negieren? Ich kann nachvollziehen, wenn man Basketball nicht mag, kein Zitroneneis isst oder mich ziemlich blöd findet. Aber so komplette, echte Dummheit? Das fällt mir dann doch ziemlich schwer. Dennoch, wie gesagt,,, ihr Trottel da draußen (wenn ihr das hier überhaupt lesen könnt), fühlt euch glücklich! Eure Dummheit bewahrt euch vor schwierigen Gedankengängen und schlaflosen Nächten. Wobei euch das wahrscheinlich sowieso ziemlich egal ist, schließlich seid ihr so dumm, dass ihr gar nicht versteht, was für ein Glück eure Dummheit sein kann.

(Um das mal klarzustellen: Ich bin schon lieber schlau als dumm. Sehr viel lieber sogar. Nur wäre ich ab und an gerne so sorglos wie all' die Vollidioten da draußen.)

Montag, 20. April 2009

"Leben" an der Uni

Kaum nehm ich Uni mal etwas ernster, geh' ich morgens um 9.30 Uhr aus dem Haus und komme Abends um 23.15 Uhr wieder. Zum Einen schlägt sich das hoffentlich auf meine Noten nieder, zum Anderen ist das hoffentlich kein Dauerzustand... noch schreib ich ja kein Examen...

Samstag, 18. April 2009

Mitten im Leben

Ach ja... über Basketball mag ich hier eigentlich gar nicht schreiben. Zum Einen deshalb, weil ich dauernd genug über Basketball schreibe, wo derzeit diese Flut von Spielen ist, zum Anderen, weil momentan fast jedes Wort zuviel wäre. Aber ich hab einmal mehr gemerkt, dass es mir riesigen Spaß machen würde, die Spiele zu kommentieren. Wer weiß, vielleicht geht da ja doch noch mal irgendwann was.

Was passiert sonst so? Heuni will, dass ich mich auf's Twittern einlasse. Werde ich wohl aber nicht machen, 140 Zeichen knapp Sachen mitteilen ist mir eigentlich zu wenig. Ich hole ja gerne mal weit aus. Aber überhaupt: Die erste Woche Uni ist vorbei, ich lebe noch und habe nicht eine Vorlesung verpasst, obwohl es echt knapp war... spätestens die erste Vorlesung am Donnerstag, als ich mich erst aufraffen konnte, wo mir klar wurde, dass ich mich nach der Vorlesung in die AG-Liste eintragen musste, wäre eigentlich der erste Umfaller gewesen. Aber naja, ich hab's geschafft, alles ist gut - und in meiner Wunsch-AG bin ich auch drin (zusammen mit Fabian und Claudi). Unschön dagegen, dass Prof. Wolfslast die Strafrechts-Übung auf den späteren Termin am Mittwoch verlegt hat.
Das passt mir nämlich eigentlich gar nicht, die zwei Stunden wollte ich eigentlich nutzen, um zum Uli zu fahren und "Mitten im Leben" oder "U20 - Deutschland, deine Teenies" zu sehen. Da bleibt uns in Zukunft wohl nur noch der Freitagstermin (oder Dienstag, Montag... mal sehen, was sein Stundenplan so sagt), um Assis im TV anzugucken. Einfach ganz große Unterhaltung zu sehen, wie 15-Jährige Mütter ohne Schulabschluss aus ostdeutschen Plattenbauten, die zusammen mit ihrem Knasterfahrenen 16-Jährigen Freund ohne Schulabschluss noch zu Hause wohnen, davon träumen, endlich mal auf eigenen Beinen stehen zu können, bei der kleinsten Diskussion mit ihren Eltern in Heulkrämpfe ausbrechen und am Ende mit ihrem Kind (Fynn-Dustin oder die Zwillinge Jeanette-Jessica und Hilde-Roswitha) und dem Dödel irgendwie nichts erreicht haben. Alternativ (lies: Bei "U20") wollen es 15-Jährige jetzt das erste Mal mit ihrem Freund treiben und laden sich dafür ein Kamerateam von Pro7 ein, weil das die Eltern bestimmt viel besser davon überzeugt, dass sie ein reifes Mädchen ist, dass total gut für sich alleine sorgen kann. Ich finde es übrigens überaus komisch, dass diejenigen, die zu blöd waren richtig zu verhüten und nicht mal die Sonderschule geschafft haben, immer die Ersten sind, die lauthals schreien "Ey Mann, isch brauch eusch alle net! Isch komm auch voll alleine zurescht, ey!" Mhm. Ist klar. Der MiL-Knaller der Woche ist leider noch nicht bei Youtube... der Vater mit dem breiten Ruhrpott-Slang (was sich in erster Linie in den Formulierungen "..., hömma." und "..., ne?" ausdrückte) wollte seiner Tochter verbieten, billige Hiphopper zu treffen. Oder, wie er sie nannte "Shizzle-my-Nizzle-Typen"... Uli und ich waren vor Lachen ungefähr im Eimer.